Auf Mauritius tauchen

Verwunschene Unterwasserwelt

Spannende Tauchgänge an den Wracks von Mauritius

Palmengesäumte Strände, kristallklares Wasser und unglaublich freundliche Einheimische erwarten Reisende auf dem bekannten Inselstaat Mauritius. Vom weiten, Indischen Ozean umgeben, bietet das Postkartenidyll beste Bedingungen zum Tauchen und Schnorcheln. Besonders der Norden der Insel Mauritius, rund um das Fischerdörfchen Péreybère hat hervorragende Spots im Angebot, die sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Taucher eignen. Beinahe die gesamte Insel wird von einem Korallenriff gesäumt. Nicht nur im Naturschutzgebiet in einiger Entfernung zum Festland können daher viele Fische beobachtet werden, sondern auch in Küstennähe. Mit etwas Glück trifft man bei den Tauchgängen im Norden und Nordwesten von Mauritius auf Rochen, Buckelwale, Haie, große Thun- und Schwertfische. Ein besonderes Erlebnis bietet das Tauchen auf Mauritius an Wracks, wie die Stella Maru und dem Jabeda Wreck. Hier tummelt sich die Unterwasserwelt an farbenfrohen Korallen.

Der gute Ruf eilt der Trauminsel Mauritius aber nicht nur aufgrund fantastischer Tauchreviere für jede Könnenstufe voraus, sondern auch wegen der Vielzahl kulinarischer Angebote und der unverwechselbaren Erlebnisvielfalt an Land. Im eigenen Mietwagen lassen sich weite Teile der Insel im Handumdrehen erkunden. Neben malerischen Stränden können kleine Wanderungen zu Wasserfällen oder kulinarische Touren unternommen werden. Einflüsse aus aller Welt machen das Angebot besonders vielseitig und exotisch. Die Mauretanier sind sehr hilfsbereit und zugänglich. Sowohl auf Englisch als auch auf Französisch kann man sich gut mit ihnen verständigen.

Wo liegen die besten Tauchspots des Inselstaats Mauritius?

Etwa eine Autostunde vom Internationalen Flughafen Mauritius entfernt, im äußersten Norden der Insel, befindet sich eine einige der besten Tauchspots. Nicht ohne Grund werdet ihr untergebracht in Péreybère, in der Nähe zum nächstgrößeren Ort Grand Baie. Die Scuba Diving Höhepunkte reichen von idyllischen Korallengärten, bis hin zu Steilwänden, kleinen Schluchten, Höhlen und Wracks. Genauso divers wie die Spots selbst, sind auch die Tiefen, in die es geht. Am Jabeda Wrack kann bis zu 34 Meter tief getaucht werden, während beispielsweise der Tauchspot Stingray nur bis zu 14 Meter in die Tiefe geht. Noch wichtiger ist aber selbstverständlich die Sicht, mit der wir als Taucher rechnen können. Diese beträgt durchschnittlich rund 30 sagenhafte Meter im Norden von Mauritius. Der Inselstaat kann beinahe zu jeder Jahreszeit mindestens sieben Sonnenstunden verbuchen, weshalb die Farben unter Wasser in tollem Licht erstrahlen.

Silver Star Wreck, Mauritius

Ein besonderes Erlebnis ist ein Bootsausflug zur Insel Coin de Miré. Die kleine, unbewohnte Insel im Norden von Mauritius ist binnen 45 Minuten zu erreichen und wird von Wellen ungnädig umspült. Felsig und unwegsam zeigt sich die einsame Insel, die als Natur- und Vogelparadies gilt. Beim Abtauchen sind die Wellen nicht mehr zu spüren und es eröffnet sich ein kleines Unterwasserparadies mit Korallen, die vielfältig und bunt darauf warten, entdeckt zu werden. Die Kulisse eignet sich wunderbar für Foto- und Videoaufnahmen inmitten unberührter Wildnis.

Le Morne Brabant

Welche Tauchbasis ist unser Partner vor Ort?

Das PADI Five Star Center Crystal Divers Mauritius verfügt über einen großen Erfahrungsschatz, bestens geschulte Guides, sowie einwandfreies Equipment. Getaucht wird mit Aluminiumflaschen, die wesentlich leichter und komfortabler sind als ihre schweren Gegenstücke aus Stahl. Die Crystal Divers Mauritius wurde außerdem mit dem PADI Green Star Award ausgezeichnet und reduzieren kontinuierlich ihren Kohlenstoff-Fußabdruck. Besonderes Engagement für den Umweltschutz wird hier großgeschrieben. Bereits seit über 20 Jahren sind die passionierten Tauchlehrer auf der Sonneninsel für euch da und verbreiten ihre Liebe für die Ozeane unter den Reisenden.

Das Angebot umfasst neben anfängerfreundlichen, flachen Rifftauchgängen auch Strömungstauchgänge, aufregende Steilwandtauchgänge sowie Nachttauchgänge. Bei mehrstufigen Tieftauchgängen (18 bis 30 Meter) besteht die Chance, Schildkröten, gefleckte Adlerrochen, große Thunfische und Schwarzspitzen - Riffhaie zu sehen, während sich bei den Rifftauchgängen auch Nacktschnecken und Seepferdchen blicken lassen. Eines ist sicher: Eure Guides wissen genau, wo sich welcher Ozeanbewohner versteckt und an welchen Tauchspots sich das Mitbringen einer Unterwasserkamera besonders lohnt.

Jabeda Wreck_Weichkoralle

Die verwunschenen Wracks im Norden der Insel, namentlich Stella Maru und Jabeda Wreck, sind für unterschiedliche Tauchlevels zugänglich. Letzteres, etwa 44 Meter langes Wrack, steckt fast senkrecht im Meeresgrund, wodurch ein Tieftauchgang angebracht ist. Hier kann es hin und wieder zu stärkeren Strömungen kommen, was ein paar Tauchgänge Erfahrung voraussetzt. Sehr einsteigerfreundlich hingegen ist ein Tauchgang zum Wrack Stella Maru, das nach einem heftigen Zyklon wieder aufgerichtet auf dem Kiel steht. Das Schiffswrack ist ebenfalls etwa 44 Meter lang und liegt in Nähe eines Riffs in rund 15 bis 24 Metern Tiefe. An dem neuen, künstlichen Riff, das sich um das Wrack herum gebildet hat, ist mit besonders dichtem Fischbestand zu rechnen.

Aktivitäten und Unternehmungen für Nichttaucher

Zweifelsohne hat Mauritius auch für Nichttaucher eine breite Palette an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Das Schöne daran ist, dass außerhalb der Fünf-Sterne-Resorts nicht viel Geld für tolle Erlebnisse in die Hand genommen werden muss. Im eigenen Mietwagen gestaltet sich die Erkundung der Insel spielerisch leicht und kaum etwas ist weiter als 80 Kilometer entfernt, wodurch sich viele kleine Tagestrips in die unterschiedlichen Gebiete der Insel anbieten. Bereits auf der Fahrt durch den kleinen Inselstaat wird deutlich, dass die Insel vor Fröhlichkeit nur so strotzt. Wendige Straßen schlängeln sich zwischen üppig bewachsenen Hügeln hindurch und lachende Gesichter sind überall entlang der Route zu erspähen.

Auffällig ist auch, wie divers die Perle im Indischen Ozean in puncto Religionen und Ethnien ist. Viele Kulturen leben hier harmonisch zusammen und formen ein besonders facettenreiches und aufregendes Urlaubsziel. Das schlägt sich auch in dem Angebot verschiedenster Speisen wieder, die in gemütlichen Restaurants ebenso genossen werden können wie an den Garküchen der kleinen Ortschaften. Frisches Obst und Gemüse, farbenfrohe Gewürze und frisches Streetfood kann beispielsweise auf dem Central Market in Mauritius Hauptstadt Port Louis bestaunt und erstanden werden. In nur dreißig Autominuten von Péreybère ist dieses Ziel bereits erreicht.

Im Südwesten der Insel wartet Le Morne darauf, von euch erkundet zu werden. An diversen Surfspots tummeln sich Wellenhungrige und Windwassersportler. Für Zuschauer ist das fast so spannend wie für die Surfer selbst. Weitere beliebte Ausflugsziele auf Mauritius sind die Teeplantagen von Bois Cheri, Bootsausflüge zu vorgelagerten Inseln wie der Île aux Cerfs sowie die Wanderung zu dem malerischen Chamarel Zwillingswasserfall, der von dichter Bewaldung umgeben ist.

Trou aux Biches

Beste Reisezeit und Anreise nach Mauritius

Außerhalb der Sommerzeit von Dezember bis April, ist auf dem üppig bewachsenen Inselstaat mit wenig Niederschlägen zu rechnen. Mit nur zwei Regentagen pro Monat sind die Monate September bis November am trockensten. Im mauretanischen Winter von Mai bis November fallen die Temperaturen dabei nur selten unter 20 Grad Celsius, während die Wassertemperatur sich stetig über 24 Grad Celsius hält. Wer sich in den Bergregionen aufhalten möchte, muss mit durchschnittlich minus 5 Grad Celsius Lufttemperatur rechnen. Mauritius ist ganzjährig ein fantastisches Reiseziel. Wer kurze, kräftige Regenfälle und Temperaturen um die 30 Grad Celsius nicht scheut, kann problemlos auch im feuchteren Sommer hierher reisen. Und selbst in den Wintermonaten ist mit angenehmen Wassertemperaturen zu rechnen. Ab Juni setzen auf der Ostseite der Insel stärkere Winde ein und auch der Wellengang nimmt zu. Im Nordwesten ist allerdings mit keinen großen Unruhen zu rechnen.

Direktflüge in das Tauchparadies Mauritius gibt es unter anderem von Frankfurt aus. Die Flugzeit beträgt etwa elf Stunden. Mit einem Flughafentransfer kommt ihr nach der Übernahme des (Tauch-) Gepäcks nach einer Stunde Fahrtzeit am Zielort Péreybère im Nordwesten von Mauritius an. Je nach Jahreszeit gibt es zu Deutschland eine Zeitverschiebung von zwei bis drei Stunden, was dafür sorgt, dass der Jetlag in der Regel ausbleibt und ihr ab dem ersten Tag voll in den Erholungsurlaub eintauchen könnt.

Untergebracht werdet ihr in einem kleinen Guesthouse mit Pool in Péreybère, das einen kolonialen Charme in seiner Bauart ausstrahlt. Damit ihr das kulinarische Angebot auf der Insel voll ausschöpfen könnt, werdet ihr im Guesthouse lediglich mit Frühstück versorgt. Wer sich doch dazu entscheidet, in der Unterbringung zu dinieren, findet ein hervorragendes Angebot lokaler Speisen auch im hoteleigenen Restaurant.

Solltet ihr weitere Fragen zum Tauchen auf Mauritius haben, dann zögert nicht, uns zu kontaktieren. Alle Details auf einem Blick zu unserer geplanten Reise findest du hier: Tauchen auf Mauritius

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